Chriesiwaihe

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Wenn etwas so gut ist, dass ich es erst schaffe, ein Foto zu machen, wenn nur noch ganz wenig da ist, muss ich es euch unbedingt vorstellen :-) Ich habe das Rezept für diese Chriesiwaihe (oder auf Deutsch: Kirschblechkuchen) schon vor einigen Jahren von meiner Mutter erhalten und geniesse ihn seitdem immer wieder aufs Neue:

Anleitung:

  • 250g Mehr
  • 125g Butter
  • 60-70g Zucker
  • 1 Ei
  1. Die Zutaten zu einem Teig vermischen, in Frischhaltefolie verpacken und 10 – 15 min. im Kühlschrank kühlstellen.
  2. In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten. Hierzu als erstes das Obst vorbereiten (waschen, schälen, entsteinen, kleinschneiden).
  • 3 – 4 Äpfel ODER
  • 200g Kirschen ODER
  • 5 – 6 Aprikosen ODER
  • Obst nach Belieben :-)
  • 2-3 Haselnüsse
  • 1 dl Rahm
  • 1 Ei
  • 1 EL Zucker
  1. Die obenstehenden Zutaten (ohne das Obst) verrühren.
  2. Nun den Teig ausrollen und die Form fetten. Den Teig in eine Kuchenform geben und den Rand gleichmässig mit einer Gabel andrücken.
  3. Den Boden noch mit einigen Haselnüssen bestreuen und das Obst hineinlegen.
  4. Den Belag darübergiessen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 180° – 200°C für 30 min. backen.
  6. Geniessen :-)

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Lost in the hills – Teil 2

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Jedes Mal wenn ich auf eine Tour gehe, versuche ich möglichst schöne Bilder für euch mitzubringen. Sobald ich diese Zuhause ansehe, ähneln sie sich aber alle irgendwie. Dies liegt allerdings nicht daran, dass ich 10 mal dasselbe Feld fotografiere und hier veröffentliche. Der Grund ist schlicht und einfach, dass sich hier auch tatsächlich alles mehr oder weniger gleicht :-)

Und so kam es, wie es kommen musste… Ursprünglich hatte ich eine etwa 6 km lange Route im Kopf, welche ich nach Belieben noch etwas ausdehnen konnte. Allerdings tauchten an der ersten Kreuzung zwei Personen auf, welche mir etwas suspekt schienen und auch meinen Gruss nicht erwiderten. Daher entschloss ich mich kurzerhand, in die andere Richtung zu laufen und plante die Route spontan neu. Es würde einfach nur etwa 3km den Hügel hoch gehen, zwischen Blumenfeldern, weissen Schmetterlingen mit schwarzen Punkten und sich im Wind sanft biegenden Bäumen hindurch.

Sobald ich auf dem Hügel bin, kann ich links am Bauernhof vorbei, direkt wieder in den Wald und einen wunderbaren Waldweg zurück. Dies hat auch prima funktioniert, der Weg führte zu einem schmucken Hof und der Wald war auch ganz in der Nähe. Und das Problem? Der Waldweg, den ich eigentlich nehmen wollte, existierte ganz einfach nicht, weder links, noch rechts neben dem Bauernhof :-) Also bin ich einfach weiter gerannt, und weiter und noch ein bisschen weiter – aber der gesuchte Hof blieb vom Erdboden verschluckt und war auch auf meinem rettenden Iphone nicht zu sehen. Nach 5 km beschloss ich zähneknirschend umzukehren – viel mehr als 7km war ich dieses Jahr noch nicht gerannt und wollte es nicht auf allzu viel mehr ankommen lassen. Da mir der Wettergott freundlich gesinnt war (wahrscheinlich als Entschädigung dafür, dass ein anderer der Götter den Bauernhof kurzerhand verschwinden liess, als er mich herannahen sah ;-) ) , machte der Rückweg dennoch sehr viel Spass und ich kam auf stolze 10,3 km. Wenn man die Foto- und Wegsuchpausen abzieht, hatte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7.2min/km, ansonsten 7.4min/km – mit dem ich angesichts der steilen Hügel vollauf zufrieden bin.

 

 

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Warum Crosstraining wichtig ist

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Unter Crosstraining versteht man ein Training, bei welchem ergänzend zur Hauptsportart noch weitere Sportarten ausgeführt werden. So könnte ein Läufer zum Beispiel einige Yoga-Einheiten einbauen, jemand, der primär Fahrrad fährt, parallel noch ins Zumba gehen und ein Schwimmer auch noch Krafttraining im Fitnesscenter trainieren. Und wozu soll das nun gut sein?

  1. Abwechslung und Spass
    Wie ich bereits einige Male erwähnt habe, ist Spass am Sport und an der Bewegung essentiell, damit man längerfristig dabei bleibt. Wenn man immer wieder neue Herausforderungen und neue Sportarten einbaut, bleibt jedes Training ein kleines Abenteuer für sich und damit spannend.
  2. Reduzierte Muskelbelastung
    Gerade wenn man besonders viel oder besonders intensiv trainiert, sind die Muskeln einer hohen Belastung ausgesetzt. Wenn die Beine nach einer längeren Laufeinheit besonders schwer sind, bietet es sich an, am nächsten Tag eine Runde mit dem Rennrad zu drehen. Dabei wird das Herzkreislaufsystem ebenfalls trainiert, die Muskeln jedoch geschont.
  3. Vermeidung muskulärer Dysbalancen
    Leider gibt es kaum eine Sportart, welche wirklich den gesamten Körper gleichmässig trainiert (mit Ausnahme von z.B. Crossfit o.ä.). Um Muskelverkürzungen und Verletzungen durch einseitige Belastungen zu verhindern, sollte daher gerade bei Ausdauersportarten immer auch ein ergänzendes Krafttraining in den Plan eingebaut werden. Es ist ausserdem gesünder (und sieht langfristig auch besser aus – falls man darauf Wert legt :-) ), wenn man sowohl Sportarten betreibt, welche den Oberkörper trainieren, als auch welche, die sich auf den Unterkörper fokussieren.
  4. Entwicklung umfassender körperlicher Fähigkeiten
    In jeder Sportart werden andere Fähigkeiten besonders geschult. Mal ist es die Kraft, mal die Ausdauer, mal die Geschicklichkeit, Koordination, Beweglichkeit, Teamfähigkeit… Wenn man immer wieder mal neue Sportarten in den Plan einbaut, stellt man sicher, dass man keinen Bereich zu sehr vernachlässigt.
  5. Weniger Erfolgsdruck
    Es gibt nur wenige Menschen, welche in sehr vielen Sportarten immer herausragend sind. Indem man etwas nur ab und zu trainiert, das man auch noch nicht allzu gut kann, ist es möglich, wieder ganz ohne Druck zu trainieren. Und manchmal macht gerade dann das Training wieder besonders viel Spass.

Baut ihr ebenfalls verschiedene Trainingsarten in eure Trainingswochen ein? 

 

 

Da meine Muskeln von der langen Wanderung gestern noch ziemlich schwer waren, beschloss ich heute getreu nach dem Motto “Crosstraining” etwas anderes zu machen. Zwar spüre ich das Joggen primär in den Oberschenkeln – das Wandern jedoch in den Waden und Unterschenkeln. Fahrradfahren erschien mir dennoch die angenehmere Variante :-)
Im Zickzack fuhr ich also den Hügel hoch, über idyllische Waldwege, vorbei an Jugendlichen welche neben ihren Motorrädern ein Picknick veranstalteten, neben Kirschbäumen, Schafen, Greifvögeln, mutig in den Wald und mutig aus dem Wald wieder hinaus. Schon seit einiger Zeit hatte ich keine Abzweigung mehr gesehen und war neugierig, wohin mich der Weg wohl führen würde. Und wohin war es? Genau – ins Nirgendwo… :-) Mitten auf einer Wiese vor einem Abhang endete der Weg plötzlich. Ich stellte also mein Bike erst mal an den Rand, atmete tief durch und spähte über die verschiedenen  Abgründe. Einer war lediglich eine sehr steile Wiese, welche nach etwa 100m wieder auf einen Weg führte. Und wozu hat man ein Bike, wenn man nicht auch steile Abhänge hinunterfahren könnte?
Nachdem ich wieder auf dem normalen Weg war, verlief die Rückfahrt dann verhältnismässig ereignislos :-)

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Staffelegg- Benkerjoch – Wasserfluh – Gipf-Oberfrick

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Da ich seit einiger Zeit in einem neuen Kanton wohne, reizte es mich selbstverständlich, die Umgebung auch einmal wandernd zu erkunden. Die Wasserfluh ist mit 866 m. ü. M. einer der 5 höchsten Berge im Kanton und war daher ein passendes Ziel. Gemeinsam mit meinen Eltern machten wir uns heute früh dazu auf, von der Staffelegg über das Benkerjoch bis zur Wasserfluh zu marschieren. Vom Aussichtspunkt hatte man die Wahl, zwischen zwei sehr verlockenden Optionen. Entweder man lief den selben Weg zurück oder man hatte die Möglichkeit über primär geteerte Strassen nach Aarau zurückzuwandern. Da mir das “Strassenwandern” nicht unbedingt liegt, entschieden wir uns dafür, wieder zum Benkerjoch zurückzukehren :-) Die letzten Tage hatte es ziemlich stark geregnet und auch noch heute war es bis zum Mittag sehr neblig. Die Wurzeln und Steine auf dem schmalen Passweg waren daher eine rutschige Herausforderung und führten dazu, dass auch der Rückweg sehr spannend blieb.

 

Vom Benkerjoch ging es danach auf nach Gipf-Oberfrick. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Wege nun breit und sehr gut zu begehen – richtiges Genusswandern also :-) Die Landschaft hier ist angenehm sanft hügelig und lässt einen die Natur besonders gut geniessen. Ein Naturphänomen hat mich jedoch besonders überrascht. Obwohl es neblig war, ich mir bei den Pausen jeweils sogar eine Jacke überzog und sich die Sonne bis zum Schluss hartnäckig versteckt hielt, hatte ich dennoch am Abend einen richtig roten Sonnenbrand :-) Eventuell müsste ich diesen jedoch auch in “Nebelbrand” übersetzen.

Sobald sich meine Beine und Füsse wieder einigermassen erholt haben, werde ich bestimmt bald wieder auf eine Wanderung gehen!

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Frittata mit Speck

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Am Wochenende hatte ich das Bedürfnis, wieder ein neues Rezept auszuprobieren. Wichtig war mir dabei, etwas zu kreieren, das ich auch mal zu der Arbeit als Mittagslunch mitnehmen könnte. Die folgende sehr sättigende Frittata entstand dabei:

Zutaten:

  • 120g Hörnli (Kleine Pasta)
  • 100g Speck
  • 1 halbe kleine Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • Pfeffer
  • 4 Eier
  • Eine Handvoll schwarze Oliven

Frittata mit Schinken und Pasta

 

  1. Die Pasta gemäss Packungsanleitung gar kochen.
  2. Den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls hacken und die Oliven entsteinen und kleinschneiden.
  3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und den Speck einige Minuten anbraten. Danach die Pasta ohne das Wasser hinzufügen und mitbraten.
  4. Die Eier verquirlen, salzen und pfeffern und über die Masse giessen. Die Oliven darauf verteilen.
  5. Nun von jeder Seite 7 – 8 min. braten.

 

Und der Lauf gestern? Eher unspektakulär – da ich noch Muskelkater vom TRX Training am Wochenende hatte (darauf komme ich ebenfalls bald zu sprechen) und ein leichtes Halsweh sich ankündete, war ich seeehr seeehr langsam unterwegs. Aber es war dennoch überraschend, wie viel Spass es mir trotzdem gemacht hat.

 

 

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