Lost in the hills – Teil 2

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Jedes Mal wenn ich auf eine Tour gehe, versuche ich möglichst schöne Bilder für euch mitzubringen. Sobald ich diese Zuhause ansehe, ähneln sie sich aber alle irgendwie. Dies liegt allerdings nicht daran, dass ich 10 mal dasselbe Feld fotografiere und hier veröffentliche. Der Grund ist schlicht und einfach, dass sich hier auch tatsächlich alles mehr oder weniger gleicht :-)

Und so kam es, wie es kommen musste… Ursprünglich hatte ich eine etwa 6 km lange Route im Kopf, welche ich nach Belieben noch etwas ausdehnen konnte. Allerdings tauchten an der ersten Kreuzung zwei Personen auf, welche mir etwas suspekt schienen und auch meinen Gruss nicht erwiderten. Daher entschloss ich mich kurzerhand, in die andere Richtung zu laufen und plante die Route spontan neu. Es würde einfach nur etwa 3km den Hügel hoch gehen, zwischen Blumenfeldern, weissen Schmetterlingen mit schwarzen Punkten und sich im Wind sanft biegenden Bäumen hindurch.

Sobald ich auf dem Hügel bin, kann ich links am Bauernhof vorbei, direkt wieder in den Wald und einen wunderbaren Waldweg zurück. Dies hat auch prima funktioniert, der Weg führte zu einem schmucken Hof und der Wald war auch ganz in der Nähe. Und das Problem? Der Waldweg, den ich eigentlich nehmen wollte, existierte ganz einfach nicht, weder links, noch rechts neben dem Bauernhof :-) Also bin ich einfach weiter gerannt, und weiter und noch ein bisschen weiter – aber der gesuchte Hof blieb vom Erdboden verschluckt und war auch auf meinem rettenden Iphone nicht zu sehen. Nach 5 km beschloss ich zähneknirschend umzukehren – viel mehr als 7km war ich dieses Jahr noch nicht gerannt und wollte es nicht auf allzu viel mehr ankommen lassen. Da mir der Wettergott freundlich gesinnt war (wahrscheinlich als Entschädigung dafür, dass ein anderer der Götter den Bauernhof kurzerhand verschwinden liess, als er mich herannahen sah ;-) ) , machte der Rückweg dennoch sehr viel Spass und ich kam auf stolze 10,3 km. Wenn man die Foto- und Wegsuchpausen abzieht, hatte ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7.2min/km, ansonsten 7.4min/km – mit dem ich angesichts der steilen Hügel vollauf zufrieden bin.

 

 

4 responses so far

4 Responses to “Lost in the hills – Teil 2”

  1. Oldie sagt:

    Hallo Ariana, nette Umschreibung Eurer Gegend. Ich war mal geschäftlich in Buchs und bin dabei dort durchgekommen. Und da ich nicht selbst fahren musste, hatte ich auch Zeit mir das anzuschauen. Ich musste an eine Liedzeile von Meat Loaf denken: “I’m in the middle of nowhere”. Keep on running, Oldie

    • Ariana sagt:

      Oh ja – in the middle of nowhere trifft es wirklich gut :-) Ich habe früher ganz in der Nähe von Buchs gewohnt, dort sieht es ebenfalls oft ganz ähnlich aus.

  2. ultraistgut sagt:

    Liebe Ariana, das ist das Schöne an unbekannten Pfaden, dass es immer neue Überraschungen gibt, und wenn es nur zwielichtige Typen sind, die den Weg kreuzen, aber dass dir dabei ein wenig mulmig wird, kann ich gut nachvollziehen, pass immer gut auf dich auf !

    Schöne Bilder einer herrlichen Natur, das macht Spaß dort zu laufen – 10,3 km das ist der Anfang, mal sehen, was noch alles laufen wird !!! ;)

    • Ariana sagt:

      Du motivierst mich ja richtig – wer weiss welche Strecken es diesen Sommer und im Herbst und dann im Winter und… noch werden :-) Ich habe mir auf jeden Fall jetzt eine gute Wanderkarte zugelegt, damit ich die unbekannten Pfade noch besser geniessen kann :-)