Buchvorstellung/ book review: Mit Buddha das Leben meistern

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Das dritte Buch, welches ich euch vorstellen möchte ist „Mit Buddha das Leben meistern“ von Volker Zotz. Ich habe die deutsche Version gelesen.

Erster Satz:
Im Hochland Tibets, an Chinas Flüssen, in mongolischen Steppen, Indochinas Dschungeln und an Japans Küsten erzählt man seit Jahrhunderten die Geschichte von Gautama, dem Buddha.

Inhaltsangabe:
Das Buch war das erste zum Thema Buddhismus, welches ich zu Ende las. Angesprochen hat mich vor allem der Untertitel „Buddhismus für Praktiker“. Es mag schwierig sein, bei einer derart komplexen Materie den Bezug zur Praxis herzustellen. Das Buch hielt dieses Versprechen jedoch auf ganzer Linie. Es ist in 7 Kapitel aufgeteilt, an deren Ende jeweils 3 Übungen vorgestellt sind. Das reicht von sehr simplen Ratschlägen, wie zum Beispiel sich vor dem Einschlafen bewusst zu machen, wie man den Tag verbracht hat, bis zu Betrachtungen über den Tod. Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und es werden immer wieder anschauliche Beispiele geschildert. Allerdings zieht man den grössten Nutzen daraus, wenn man den Text nicht lediglich liest, sondern detailliert durcharbeitet. Ich hatte das Gefühl, dass die Dichte an relevanten Informationen überdurchschnittlich gross ist ;-) Alles in allem hat mir das Buch einige sehr interessante Anregungen und neue Sichtweisen geliefert und ich werde es bestimmt immer wieder mal in die Hand nehmen.

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The third book I want to present is „Mit Buddha das Leben meistern“ by Volker Zotz. As far as I know there is no English version available. Because you never know whether it will be translated once I will provide you with a short summary anyway.

Review:
This book was the first one I completed regarding this topic. I especially loved the subtitle “Buddhism for practitioners”. I suppose it’s difficult to establish a relationship to the praxis if the subject is that complex. However this book persuaded me completely. There are 7 chapters with 3 exercises at the end of each of them. Some of them where very simple (to go through your day again before going to bed) others quite challenging (Thinking about death). All of the theories are illustrated with a lot of examples. Certainly you should rather work through the book than just read it. I had the impression that there was a lot of new information on each of the pages ;-) All in all it provided me with new views of life and I will certainly go through it again later in the year.

5 responses so far

5 Responses to “Buchvorstellung/ book review: Mit Buddha das Leben meistern”

  1. ultraistgut sagt:

    Danke, Ariana, für diesen Typ, gekauft, bin morgen sowieso in der Stadt, und da ich mich für den Buddhismus sehr interessiere, gekauft ! 8)

    • Ariana sagt:

      Ach das freut mich riesig – Du musst dann unbedingt Bescheid sagen, wie es dir gefallen hat :-)

      • ultraistgut sagt:

        Da war ich heute bei Thalia – und ?
        Buch nicht da, muss bestellt werden.
        Über Internet hätte ich es schon
        Sage Bescheid ! 8)

  2. Hallo Ariana!

    Angesichts dieser kurzen Rezension des Buchs fällt mir ein potentielles Problem deines Ziels, eine große Zahl von Büchern zu lesen auf. Da du hauptsächlich Fachliteratur und Sachbücher liest (bisher waren zumindest die meisten solche), kommst du auf viel Literatur, die nach Aktion verlangt – und möchte, dass man sich eine längere Zeit mit ihr beschäftigt, damit sie sich einem ganz erschließt.

    Buddhismus für Praktiker ist sicher ein Thema, das mehr als ein Menschenleben braucht, um sich einem ganz zu erschließen. Wenn du dem Buch und seinem Inhalt nur eine Woche gönnst – und das mit anderen Büchern, die Aktion verlangen auch machst – hast du am Ende des Jahres zwar viele Bücher gelesen, bist aber gleichzeitig einen riesigen Haufen Schrei nach Aktion reicher, sodass es dir schnell passieren kann, dass du nicht mehr weißt, was du nun am besten tun sollst und womit du beginnst.

    Liebe Grüße
    Simon

    • Ariana sagt:

      Es ist sogar noch schlimmer, als es sich anhört ;-) Wir sind erst in Woche 4 des neuen Jahres und ich bin schon bei gut 9 Büchern angelangt ;-)
      Da ich pro Woche an 4 Tagen je 2 Stunden Tram fahre und an einem noch zusätzliche 4 Stunden Bahn, verbringe ich diese 12 Stunden meistens mit Lesen, Lernen oder Schlafen. Romane haben für mich leider meistens zu wenig Substanz – wenn sie spannend sind, habe ich max. 2 – 3 Stunden dafür. Sachbücher oder langweilige Romane benötigen deutlich mehr Zeit – da entscheide ich mich aber lieber für die Sachbücher :-)

      Andererseits geht es mir auch gar nicht darum, sämtliche Übungen eines Buches durchzuführen. Ich möchte primär meinen persönlichen Horizont erweitern und neue Inspirationen erhalten. Wenn mir pro Tag 2 – 5 neue Ideen in Erinnerung bleiben, reicht mir das ohne weiteres aus.
      Viele empfohlene Aktionen finde ich schon von vornherein nicht sinnvoll (In einem Buch wird beschrieben, wie man 5 min. den Atem anhält – das möchte ich z.B. gar nicht) und andere dauern zu lange (Jeden Abend den kompletten Tag in allen Details durchzugehen, hat über eine Stunde gedauert ;-) ). Ich versuche den Autoren ausserdem nicht direkt erst mal zu glauben, sondern das Buch zuerst fertig zu lesen und dann zu entscheiden, ob es für mich Sinn macht, das Buch nochmals genauer durchzugehen. Und bei diesem hier ist das definitiv so :-)

      Liebe Grüsse und vielen Dank für den Anstoss zur Reflexion
      Ariana